Sichern deiner WordPress-Website

Wenn mit deiner Website schon einmal gravierende Probleme aufgetreten sind, weißt du, wie schwierig eine Wiederherstellung ohne eine entsprechende Kopie sein kann. Das kann Stunden, Tage oder sogar Monate an Ausfallzeit kosten, was zu Einnahmeeinbußen, erhöhten Kosten und psychischem Stress für dich und alle führt, die sich auf deine Website verlassen. Wenn du in der Lage bist, deine Dateien und deine Datenbank im Fall eines Fehlers wiederherzustellen, kannst du diese Art von Schwierigkeiten vermeiden. Daher ist die Erstellung von Backups deiner WordPress-Website mit einem Tool wie Jetpack Backup absolut notwendig. 

In diesem Artikel werden folgende Themen behandelt:

  • Was ist ein WordPress-Backup?
  • Warum benötigst du ein Backup deiner Website?
  • Methoden zur Erstellung eines WordPress-Backups
    • Automatische Backups von deinem Webhost
    • Manuelle Backups
    • Backups mithilfe von Plugins
  • Welche manuelle Backup-Methode ist die beste?
  • Wie oft sollte ich meine WordPress-Website sichern?
  • Wo sollte ich meine WordPress-Backups aufbewahren?
  • Woher weiß ich, dass ich keine Dateien übersehen habe, wenn ich ein manuelles Backup meiner WordPress-Website erstelle?
  • Was macht WordPress-Backups mit einem Plugin besser als manuelle Backups?
  • Wie viele Backups sollte ich aufbewahren?

Was ist ein WordPress-Backup?

Ein WordPress-Backup ist eine vollständige Kopie aller Elemente deiner Website. Es kann verwendet werden, um den vorherigen Zustand deiner Website wiederherzustellen, wenn sie beschädigt wurde, und um von einem Hosting-Anbieter zu einem anderen zu migrieren. Dein Backup sollte Folgendes umfassen:

  • WordPress-Core-Dateien. Dies sind alle Dateien, die bei der Installation von WordPress auf deinem Server enthalten sind. Die Hauptordner enthalten wp-admin, wp-content und wp-includes und eine Reihe von Dateien im Stammordner deines Servers wie wp-config.php, .htaccess, user.ini oder php.ini und index.php.
  • Deine Datenbank. Deine Datenbank ist ein System von Tabellen, Spalten, Beziehungen und Berechtigungen, das dynamische und durchsuchbare Informationen speichert, die auf deiner Website angezeigt werden. Zu den gespeicherten Informationen gehören Benutzerkontodaten, Seiten- und Beitragsinhalte, Kundenbestellungen, Formulareingaben und andere Benutzereingaben sowie von Plugins generierte Daten.
  • Theme-Dateien. WordPress verwendet Theme-Dateien, um das Layout und die Optik einer Website zu gestalten. Ein Theme kann auch Komponenten enthalten, die die Funktionalität beeinflussen. 
  • Plugins. Plugins sind Anwendungen, die du auf deiner WordPress-Website installierst, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen, die der WordPress-Core oder dein Theme nicht bieten. Plugins enthalten speziell programmierte Funktionen, die deiner Website neue Features hinzufügen und den Funktionsumfang ohne zusätzlichen Code erweitern können. 
  • Hochgeladene Dateien. Bilder, Videos, Dokumente und andere Dateien, die du oder andere Benutzer der Website in die WordPress-Mediathek oder den Ordner „wp-content“ hochgeladen haben.

Es ist wichtig, dass alle diese Elemente in jeder von dir erstellten Backup-Datei enthalten sind, damit deine Website im Ernstfall ordnungsgemäß wiederhergestellt werden kann.

Warum benötigst du ein Backup deiner Website?

Der wichtigste Grund, warum du Backups deiner WordPress-Website erstellen solltest, ist die Vermeidung von Datenverlusten. Ganz gleich, ob du einen komplexen E-Commerce-Store betreibst oder eine einfache Zielseite pflegst: Du möchtest nicht deine gesamte geleistete Arbeit verlieren und wieder von vorne anfangen müssen, wenn auf deiner Website ein ernsthaftes Problem auftritt. 

In den folgenden Fällen solltest du deine WordPress-Website von einem Backup wiederherstellen:

1. Deine Website wurde gehackt

Wenn deine Website gehackt wird, solltest du sie auf eine Version vor dem Angriff zurücksetzen. Vergiss nicht, alle deine Passwörter zu ändern, und stelle sicher, dass du ein WordPress-Sicherheits-Plugin installiert hast, um zukünftige Angriffe zu verhindern.

2. Ein Update eines Plugins, Themes oder des WordPress-Cores hat ein Problem auf deiner Website verursacht

Bei der Aktualisierung auf die neueste Version eines Plugins, eines Themes oder des WordPress-Cores können gelegentlich unschöne schwerwiegende Fehler auftreten. Diese Fehler können zu dem gefürchteten weißen Todesbildschirm führen. Manchmal können aber auch weniger offensichtliche Probleme auftreten. Deine Website kann zwar noch geladen werden, zeigt aber im Front- oder Backend ein Skript mit einem schwerwiegenden Fehler an. Es können aber auch unauffällige Funktionsprobleme auftreten, die erst nach längerer Zeit entdeckt werden. 

Durch die Wiederherstellung von einem Backup kannst du deine Website auf ihre letzte funktionierende Version zurücksetzen. Du kannst damit auch eine Staging-Website erstellen, damit du, ein Plugin- oder Theme-Autor, dein Hosting-Anbieter oder ein anderer Entwickler das Problem beheben kann. Wenn dein Hosting-Unternehmen eine Ein-Klick-Staging-Option anbietet, erleichtert das den Prozess ungemein.

3. Du hast ein bösartiges oder fehlerhaftes Plugin zu deiner Website hinzugefügt

Es gibt Tausende von WordPress-Plugins und es kann schwierig sein zu erkennen, ob das Plugin, das du installierst, fehlerfrei oder überhaupt echt ist. Die Verwendung von Plugins von seriösen Quellen wie WordPress.org und beliebten kostenpflichtigen Online-Marktplätzen verhindert zumindest, dass Plugins installiert werden, die Malware enthalten. Warum? Weil es Prüfverfahren gibt, die Plugins durchlaufen müssen, bevor sie genehmigt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Allerdings können schlecht kodierte Plugins dennoch den Prüfprozess bestehen und großen Schaden anrichten, wenn du sie auf deiner Website installierst. 

Wenn du das Problem nicht beheben kannst, indem du das betreffende Plugin einfach deinstallierst, solltest du deine Website wiederherstellen können.

4. Dein Hosting-Anbieter hat einen Fehler gemacht

Wenn dein Hosting-Anbieter versehentlich ein wichtiges Verzeichnis gelöscht oder andere problematische Änderungen an deinem Server vorgenommen hat, kann es sein, dass deine Website nicht mehr funktioniert oder Funktionsstörungen auftreten. Du musst deine Website von einem Backup wiederherstellen, das erstellt wurde, bevor dein Hosting-Anbieter das Problem verursacht hat. 

5. Du migrierst deine Website von einem Hosting-Anbieter zu einem anderen oder änderst deinen Domainnamen

Wenn du den Hosting-Anbieter wechseln musst oder deinen Domainnamen ändern möchtest, solltest du ein Backup deiner Website erstellen. Da bei der Migration oder bei Änderungen an der übergeordneten URL deiner Website viel passieren kann, solltest du vor Beginn ein Backup erstellen. 

6. Du nimmst größere Designänderungen an deiner Website vor oder implementierst ein neues Theme

Es ist zwar am besten, umfangreiche Designänderungen oder Theme-Wechsel auf einer Staging-Website und nicht auf der Live-Website vorzunehmen, aber du solltest in jedem Fall ein Backup erstellen. Deine Staging-Umgebung kann sich von deiner Live-Umgebung unterscheiden, sodass deine Staging-Website vielleicht gut funktioniert, während auf deiner Live-Website Probleme auftreten. Wenn du auf eine frühere Version zurückgreifen kannst, verkürzt du eventuelle Ausfallzeiten und vermeidest Probleme, die bei Besuchern während der Fehlerbehebung auftreten können.

7. Du hast beim Ändern deiner Website einen Fehler gemacht

Angenommen, du willst an der Geschwindigkeit deiner Website arbeiten und beschließt, nicht verwendete Bilder zu entfernen, die Platz auf deinem Server beanspruchen. Unabhängig davon, ob du das manuell machst oder ein Plugin verwendest, besteht die Gefahr, dass du versehentlich wichtige Bilder von deiner Website löschst. Erstelle ein Backup deiner Website, bevor du mit dem Löschen beginnst, damit du potenziell wichtige Bilder und andere Dateien nicht unwiederbringlich verlierst. 

8. Du löschst regelmäßig bestimmte Daten, um Platz zu sparen

Wenn du eine Website mit vielen Benutzern betreibst, kann es sein, dass du regelmäßig Daten löschen musst, damit sie nicht langsamer wird. E-Commerce-Stores, Foren und Websites, auf denen Benutzer ihre eigenen Beiträge oder Medien einreichen können, können schnell groß und unhandlich werden. Du kannst inaktive Benutzer oder Kunden, alte Bestellungen oder andere Informationen löschen, um die Performance deiner Website zu optimieren. 

Irgendwann musst du diese gelöschten Informationen jedoch möglicherweise abrufen. Vielleicht möchte ein Kunde ein Produkt erneut bestellen und kann sich nicht mehr daran erinnern, welche Größe oder Farbe er gekauft hat. Wenn du diese Bestellung gelöscht hast, musst du möglicherweise in einem Backup deiner Datenbank nachsehen, um diese Informationen zu finden. Oder ein inaktives Forumsmitglied möchte Zugriff auf seinen Kommentarverlauf, aber du hast dessen Konto gelöscht. Wenn du diese Informationen aus einem Backup abrufen kannst, kannst du sie für den Benutzer wiederherstellen.

Methoden zur Erstellung eines WordPress-Backups

1. Automatische Backups durch deinen Hosting-Anbieter

Viele Hosting-Unternehmen bieten ihren Kunden einen Tarif für die Erstellung täglicher Backups an, der oft kostenlos im Hosting-Dienst enthalten ist. Hört sich nach einem tollen Angebot an, oder? Nicht unbedingt. 

Hier sind vier gute Gründe dafür, sich in Sachen WordPress-Backups nicht auf den Hosting-Anbieter zu verlassen:

  • Die Archivierungsfenster sind kurz und unflexibel. Die meisten Web-Hosts bewahren deine Backups 15-30 Tage lang auf, ohne dass du diese Archivierungsfrist verlängern kannst. 
  • Bei einem Ausfall des Hosts sind deine Backups nicht zugänglich. Wenn es bei deinem Hosting-Anbieter zu einem Ausfall kommt, dein Server nicht funktioniert oder – was noch schlimmer ist – er plötzlich seinen Betrieb einstellt, kannst du möglicherweise nicht mehr auf alle deine Backups zugreifen. 
  • Eigentlich sind sie nicht für Backups zuständig. Lies unbedingt das Kleingedruckte in deinem Dienstleistungsvertrag. Viele Hosts haben einen Haftungsausschluss, der besagt, dass sie sich nach bestem Wissen und Gewissen bemühen, deine Daten regelmäßig zu sichern, dass diese Backups aber nur für den internen Gebrauch bestimmt sind. Sie können nicht garantieren, dass ein bestimmtes Backup auf Anfrage verfügbar ist oder dass wiederhergestellte Backups korrekt funktionieren. Laut den Nutzungsbedingungen der meisten Hosts bist letztendlich du für die Sicherung deiner eigenen Website verantwortlich.
  • Wenn deine Website angegriffen wird, könnten auch deine Backups betroffen sein. Wenn jemand deine Website hackt, kann er auch Zugriff auf deinen Server erhalten. Wenn deine Backups dort gespeichert sind, könnten sie ebenfalls kompromittiert sein.

Wenn du dich für deinen Hosting-Dienst registrierst, erklärst du dich mit diesen Nutzungsbedingungen einverstanden. Auch wenn dein Web-Host vielleicht großartige Backup- und Wiederherstellungsdienste bietet, gilt das möglicherweise für andere nicht. Und so oder so solltest du dich bei WordPress-Backups nicht ausschließlich auf deinen Host verlassen.

2. Manuelle WordPress-Backups 

WordPress-Websites werden mit einer Datenbank, WordPress-Core-Dateien, Themes, Plugins und anderen Dateien erstellt, die du hochlädst. Du musst nicht nur all diese WordPress-Dateien sichern, sondern auch ein Backup der Datenbank erstellen. Die gängigsten Methoden zur Sicherung dieser Komponenten deiner Website sind:

orangefarbenes cPanel-Logo

Sichern deiner Website mit cPanel

cPanel ist eine weit verbreitete grafische Benutzeroberfläche (GUI), die die Serververwaltung vereinfacht. Über cPanel kannst du Websites einrichten, deine Dateistruktur verwalten, deine Domaineinstellungen ändern, Backups deiner Website erstellen und vieles mehr.

1. Melde dich bei deinem Hosting-Konto an und öffne dann cPanel

Wenn du dir nicht sicher bist, wie du cPanel in deinem Hosting-Konto findest, kannst du dich an deinen Hosting-Anbieter wenden oder in dessen Wissensdatenbank nachsehen.

2. Erstellen eines Website-Backups

Klicke unter dem Abschnitt Dateien auf den Link Backup Manager.

cPanel-Menü mit hervorgehobenem Backup Manager

Klicke in Backup Manager auf cPanel Backups (cPanel-Backups). Wenn du durch den Vorgang geführt werden möchtest, kannst du den cPanel Backup Wizard (cPanel-Backup-Assistent) verwenden. 

Optionen des Backup Managers in cPanel

Klicke im Backups-Bildschirm von cPanel unter Full Backup (Vollständiges Backup) auf „Download or Generate a Full Website Backup“ (Ein vollständiges Website-Backup herunterladen oder generieren). 

Button für „Full Backup“ (vollständiges Backup) in cPanel

Wenn du deine Dateien und deine Datenbank separat herunterladen möchtest, kannst du diese Optionen unter „Partial Backups“ (Teilweise Backups) auswählen. Achte darauf, dass du im Feld Datenbanken die richtige Datenbank auswählst, wenn du die Datenbank separat herunterlädst. 

Datenbank-Backup-Optionen in cPanel

Sobald du die gewünschte Download-Option ausgewählt hast, wird dir eine Meldung angezeigt, dass das Backup im Gange ist. Du kannst auf den Link Zurück klicken, um zu den verfügbaren Downloads zu gelangen.

Hinweis, dass vollständiges Backup im Gange ist

Die Backups werden mit einem kleinen blauen Häkchen auf der Seite Backups Available for Download (Zum Herunterladen verfügbare Backups) angezeigt. Klicke auf dein Backup, um es auf deinen Computer herunterzuladen, und du bist bereit!

Liste verfügbarer Backups

Nicht jeder Web-Host bietet seinen Kunden Zugriff auf cPanel. Daher hast du vielleicht gar nicht die Möglichkeit, auf diese Weise ein Backup zu erstellen. Verwaltete WordPress-Hosts verwenden cPanel z. B. nicht. 

Wenn du verwaltetes WordPress-Hosting verwendest und auf das Dateiverzeichnis deiner Website zugreifen möchtest, um ein Backup zu erstellen, musst du SFTP (Secure File Transfer Protocol), SSH (Secure Shell Protocol) oder ein Plugin verwenden, das ordnerbasierten Zugriff auf die Dateien deiner Website gewährt. Auch wenn dein verwaltetes WordPress-Portal keinen cPanel-ähnlichen Dateibaum enthält, sollte es einen Link zu phpMyAdmin für Datenbankzugriff enthalten. 

Sichern deiner Dateien mit FTP/SFTP

Du kannst die Dateien deiner WordPress-Website manuell mit einem FTP-Client (File Transfer Protocol) sichern. Ein FTP-Client ist ein Programm, das deinen Computer mit dem Server deiner Website verbindet, damit du Dateien hoch- und herunterladen und verwalten kannst. Es gibt verschiedene kostenlose FTP-Clients, z. B. FileZilla, CyberDuck und ClassicFTP. Über eine schnelle Google-Suche nach „kostenloser FTP-Client“ solltest du den richtigen für dich finden. 

Für diese Erklärung verwenden wir FileZilla:

1. Suche deine FTP-Anmeldedaten im Steuerungscenter deines Hosts. 

Je nach Website können die FTP-Anmeldedaten an unterschiedlichen Stellen zu finden sein. Wenn du sie nicht finden kannst, wende dich an deinen Host. Du brauchst die folgenden Informationen:

Host-Adresse. Das ist normalerweise die IP-Adresse des Servers oder kann eine URL sein.

Benutzername. Das ist dein FTP-Benutzername. Dieser bezieht sich auf deine FTP-Verbindung und sollte nicht mit dem Benutzernamen deines Hosting-Kontos identisch sein. 

Passwort. Du wirst möglicherweise aufgefordert, ein neues FTP-Passwort zu generieren, wenn du versuchst, auf deine Anmeldedaten zuzugreifen. In diesem Fall solltest du dir das Passwort irgendwo notieren. Einige Hosts speichern keine FTP-Passwörter in deinem Konto. Wenn du es später wieder abrufen willst, wirst du aufgefordert, ein neues Passwort zu generieren. Das kann lästig sein, wenn du FTP-Einstellungen für eine Website auf mehreren Installationen deines FTP-Clients gespeichert hast – auf dem Laptop, dem Desktop, dem Laptop eines Kollegen usw.

Portnummer. Du solltest die Verbindung zu deinem Server über SFTP (sicher) und nicht über FTP (unsicher) herstellen. SFTP-Ports sind normalerweise 22 oder 2222. Wenn in den Anmeldedaten des Kontos die Portnummer nicht angegeben ist, kannst du diese Information in der Hilfedokumentation deines Hosts nachlesen.

2. Melde dich mit den oben genannten Anmeldedaten bei deinem FTP-Client an und klicke auf „Quickconnect“.
„Quickconnect“-Button in FileZilla
3. Wähle einen Ordner aus, in dem du dein Backup speichern willst

Auf der linken Seite des Bildschirms werden die Dateien auf deinem Computer angezeigt. Auf der rechten Seite des Bildschirms werden die Dateien auf dem Server deines Webhosts angezeigt. Navigiere zu dem Ordner auf deinem Computer, in dem du dein Backup speichern möchtest, und klicke ihn an. Der Inhalt wird im Fenster unten links angezeigt. 

Ordner „Backups“, der auf einem Desktop-PC ausgewählt wurde

Optional kannst du mit der rechten Maustaste klicken, um ein neues Verzeichnis zu erstellen.

Option „create directory“ (Verzeichnis erstellen) in einem Dropdown

Wenn du ein neues Verzeichnis erstellst, gib den Namen ein und klicke auf OK.

Popup-Fenster zum Erstellen eines Verzeichnisses

Dein neuer Ordner mit dem Namen „Backups“ wird im Fenster unten links angezeigt. Doppelklicke auf den Ordner, um ihn zu öffnen.

Ordner „Backups“, hervorgehoben in blau
4. Navigiere zum Stammverzeichnis deiner Website auf der rechten Seite des Bildschirms

Es heißt normalerweise html oder public_html. Je nach Host kann es auch anders heißen, aber Hauptsache, du weißt, dass du das richtige Verzeichnis gefunden hast, wenn es die Ordner wp-admin, wp-content und wp-includes enthält.

Ordner „public_html“, hervorgehoben in blau
5. Lade die Dateien deiner Website aus dem Stammverzeichnis herunter

Wähle alle Dateien und Ordner im Stammverzeichnis deiner Website aus. 

alle Elemente in „public_html“ ausgewählt

Klicke mit der rechten Maustaste und wähle Download aus. Du kannst auch alle Dateien und Ordner auswählen und sie einfach anklicken und in das geöffnete Ordnerfenster auf der linken Seite deines Bildschirms ziehen.

Download-Button unter der Dateiliste

Deine Dateien werden nun auf deinen lokalen Rechner heruntergeladen. Lade sie auf einen Cloud-Speicher wie Google Drive oder DropBox hoch und speichere eine weitere Kopie auf einer externen Festplatte.

Achtung! Bei diesem Vorgang werden nur die Dateien deiner Website gesichert. Deine Datenbank wird NICHT gesichert. Du musst auch ein Backup deiner Datenbank erstellen, was du über phpMyAdmin oder SSH tun kannst.

phpMyAdmin-Logo

Erstellen eines WordPress-Datenbank-Backups mit phpMyAdmin

phpMyAdmin ist eine Onlinesoftware zur Verwaltung von MySQL– und MariaDB-Datenbanken (die Datenbanktypen, die von WordPress verwendet werden). Sie verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI), die das Navigieren und Verwalten von Datenbanken sehr viel einfacher macht als über die Befehlszeile. 

Trotzdem kann es ein wenig beängstigend sein, in seiner Datenbank herumzuspielen, wenn man nicht weiß, was man tut. Glücklicherweise ist das Exportieren eines Backups der Datenbank in phpMyAdmin ziemlich einfach:

1. Melde dich bei cPanel oder deinem verwalteten WordPress-Portal in deinem Hosting-Konto an

Wenn du cPanel verwendest, siehst du „phpMyAdmin“ unter Databases (Datenbanken) aufgeführt. Wenn du einen verwalteten WordPress-Host verwendest, sollte es in deinem Portal einen Link zu phpMyAdmin geben. Wenn du ihn nicht findest, wende dich an deinen Host oder suche in seiner Dokumentation nach Hilfe.

2. Klicke auf das phpMyAdmin-Icon, um das phpMyAdmin-Fenster in deinem Browser zu starten
phpMyAdmin-Icon in cPanel
3. Wähle deine Datenbank aus

Wenn der Name deiner Datenbank noch nicht ausgewählt ist, klicke auf die Datenbank, die du exportieren möchtest. Sobald du deine Datenbank ausgewählt hast, wird eine Liste mit allen enthaltenen Tabellen angezeigt. 

in phpMyAdmin ausgewählte Datenbank
3. Klicke auf den Tab „Export“
Export-Tab, hervorgehoben in phpMyAdmin
4. Wähle Exportmethode und -format aus

Du kannst dann zwischen einem Quick-Export (schneller Export) und einem Custom-Export (individueller Export) wählen. Beim Quick-Export (schneller Export) wird deine gesamte Datenbank exportiert. Wenn du die exportierten Tabellen überprüfen und einige ausschließen möchtest, wähle die Exportoption Custom (individuell) aus. 

Exportoptionen für Tabellen

Exportmethode „Quick“ (schnell) ist ausgewählt.

Exportmethode „Custom“ (individuell) ist ausgewählt

Exportmethode „Custom“ (individuell) ausgewählt, wobei die Tabellen „wp_comments“ und „wp_commentmeta“ ausgeschlossen werden.

phpMyAdmin sollte als Datenbank-Ausgabeoption standardmäßig „SQL“ anzeigen. Sollte aus irgendeinem Grund „Text“ oder eine andere Option ausgewählt sein, ändere sie in „SQL“.

5. Klicke auf „Go“ (Los)

Das ist alles! phpMyAdmin exportiert die Datenbank als ZIP- oder GZIP-Datei und fordert dich auf, sie auf deinen Computer herunterzuladen, um sie als Datenbank-Backup zu verwenden. 

SSH-Logo

Erstellen eines Website-Backups mit SSH

SSH (Secure Shell oder Secure Socket Shell) ist ein Netzwerkprotokoll, das einen sicheren Zugang von einem Computer zu einem anderen über ein ungesichertes Netzwerk ermöglicht. Mac OS und Linux enthalten den SSH-Client Terminal. Windows 10 enthält eine SSH-Client-Option, die jedoch nicht automatisch installiert wird und separat heruntergeladen und aktiviert werden muss. Andere Windows-Versionen enthalten keinen SSH-Client, sodass du einen von einem Drittanbieter herunterladen musst, z. B. PuTTY

Die meisten SSH-Clients haben keine grafische Benutzeroberfläche und verwenden textbasierte Befehle, um sich mit einem Remote-Host zu verbinden und Funktionen wie Uploads, Downloads, Löschungen, Dateinamensänderungen usw. auszuführen. Im Gegensatz zu SFTP kannst du mit SSH sowohl die Dateien deiner Website als auch deine Datenbank sichern. So funktioniert’s:

1. Suche SSH-Anmeldedaten im Steuerungscenter deines Hosts oder erstelle diese. 

Wo sich deine SSH-Anmeldedaten befinden und wie du sie genau generierst, wenn sie noch nicht vorhanden sind, hängt von deinem Hosting-Anbieter ab. Wenn du nicht weißt, wo du sie finden kannst, wende dich an deinen Anbieter oder suche in den FAQs nach Hilfe.

Manchmal sind die SSH- und SFTP-Anmeldedaten identisch. Prüfe daher in deinem FTP-Einstellungsbereich, ob dies der Fall ist.

Du brauchst die folgenden Informationen:

  • IP-Adresse des Hosts
  • Benutzername
  • Passwort
  • Portnummer

Je nach den Anforderungen des Hosts musst du eventuell auch einen SSH-Schlüssel generieren. In diesem Beispiel verwenden wir nur Host, Benutzername, Passwort und Portnummer.

2. Suche deine SSH-Anwendung und öffne sie.

Auf Mac OS navigierst du zu Anwendungen → Dienstprogramme → Terminal. Auf Linux kannst du STRG + ALT + T drücken. Wenn du Windows benutzt, verwendest du den SSH-Client, den du installiert hast. 

Anfangszeile in SSH
3. Gib diesen Befehl ein: ssh  username@remotehost  -p 2222

Ersetze „username“ durch deinen Benutzernamen, „remotehost“ durch die IP-Adresse deines Hosts und „2222“ durch den Port deines Hosts und drücke dann die Eingabetaste

In SSH eingegebene Serverinformationen

Wenn du dich zum ersten Mal mit dem Server verbindest, wirst du gefragt, ob du die Verbindung fortsetzen möchtest. Gib „Yes“ (Ja) ein und drücke dann die Eingabetaste. Dir wird die Warnung angezeigt, dass die IP-Adresse deines Servers dauerhaft in die Liste der bekannten Hosts aufgenommen wurde. Die Meldung wird nicht mehr angezeigt, wenn du von demselben Rechner aus eine Verbindung herstellst. 

Option, die Verbindung zum Host fortzusetzen

4. Gib dein Passwort ein und drücke die Eingabetaste. 

Du wirst nach deinem Passwort gefragt. Kopiere es und füge es in die Eingabeaufforderung ein. Das Passwort wird nicht angezeigt und auch keine andere Rückmeldung. Das ist normal. Drücke die Eingabetaste.

Aufforderung zur Eingabe des Passworts

Du stellst eine Verbindung zum Remoteserver her – Zeit, um deine Website zu sichern.

5. Gib an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:  cd ~
Zu SSH hinzugefügte Befehlszeile
6. Gib diesen Befehl ein, um ein Backup der Dateien deiner Website zu erstellen: tar   -zcf    backup.tar.gz    directory_name

Ersetze „directory_name“ durch den Namen des Verzeichnisses, das du sichern möchtest. Das sollte das Verzeichnis sein, in dem sich die WordPress-Ordner wp-admin, wp-content und wp-config befinden. Wenn das Stammverzeichnis deiner Website „public_html“ heißt, sieht dein Befehl folgendermaßen aus:

tar   -zcf    backup.tar.gz    public_html

Zeile, die zum Sichern einer Website in SSH eingegeben wurde

Dein Backup ist abgeschlossen, befindet sich aber noch auf deinem Server. Du musst es von deinem Server herunterladen, damit du es sicher an einem anderen Ort aufbewahren kannst.

7. Lade das Backup deiner Website-Dateien herunter.

Gib an der Eingabeaufforderung Folgendes ein: 

scp -p 2222 username@remotehost:/directory_name/backup.tar.gz  directory_name

Ersetze „2222“ durch deine Portnummer, „username“ durch deinen Benutzernamen, „remotehost“ durch die IP-Adresse deines Servers, „directory_name“ durch den Namen des Verzeichnisses, in dem sich die Dateien deiner Website befinden, und das zweite „directory_name“ durch das Verzeichnis auf deinem Computer, in das du dein Backup herunterladen möchtest. Drücke dann die Eingabetaste.

Zeile in SSH zum Herunterladen eines Backups

Deine Dateien sollten nun von deinem Server auf deinen Computer heruntergeladen werden.

8. Lade deine Datenbank herunter.

Oh, du dachtest, du wärst fertig? Nein. Du musst deine Datenbank noch herunterladen. Du brauchst die folgenden Informationen:

Datenbank-Benutzername. Dieser unterscheidet sich von deinem SFTP- oder SSH-Benutzernamen und wird nur für deine Datenbank vergeben.

Datenbankname. Der Name deiner Datenbank.

Passwort. Dein Datenbankpasswort, das sich von deinem SFTP- oder SSH-Passwort unterscheiden sollte.

Du kannst diese Informationen in deinem Hosting-Konto finden. Wenn du diese nicht finden kannst, wende dich für Hilfe an deinen Host oder schau in der Hilfedokumentation des Hosts nach. 

Wenn du nach dem Herunterladen der Dateien deiner Website immer noch über SSH auf deinem Server angemeldet bist, gibst du an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

mysqldump -u USERNAME -p DATABASE > database_backup.sql

Ersetze „username“ durch deinen Datenbank-Benutzernamen und „database“ durch den Namen deiner Datenbank.

erster Befehl zum Sichern einer Datenbank

Anschließend wirst du zur Eingabe deines Datenbankpassworts aufgefordert. Gib dein Passwort ein und drücke die Eingabetaste.

Deine Datenbank wird als „database_backup.sql“ in dein aktuelles Verzeichnis exportiert. Um sie auf deinen lokalen Rechner herunterzuladen, gib den folgenden Befehl ein:

scp -p 2222 username@remotehost:/directory_name/database_backup.sql  /directory_name

Ersetze „2222“ durch deine Portnummer, „username“ durch deinen Benutzernamen, „remotehost“ durch die IP-Adresse deines Servers, „directory_name“ durch den Namen des Verzeichnisses, in dem sich die Dateien deiner Website befinden, und „/local/dir“ durch das Verzeichnis auf deinem Computer, in das du deine Datenbank herunterladen möchtest. Drücke dann die Eingabetaste.

Befehl zum Herunterladen deiner Datenbank
9. Lösche Backups auf deinem Server (optional)

Denke daran, dass sich die von dir erstellten Backups immer noch auf deinem Server befinden. Wenn du sie dort nicht behalten willst, kannst du sie mit den folgenden Befehlen entfernen:

Website-Dateien:

rm  database_backup.sql

Datenbank:

rm  database_backup.sql

Jetpack-Logo

3. Backup-Plugins

Es gibt eine Reihe von Plugins, mit denen du deine WordPress-Website entweder anlassbezogen oder zu geplanten Zeiten sichern kannst. Einige dieser Plugins sind jedoch kompliziert einzurichten. Oder sie speichern die Backups auf deinem eigenen Server, was deine Website beeinträchtigen und langsame Ladezeiten verursachen kann. Jetpack Backup ist eine hervorragende Option für stressfreie, automatische WordPress-Backups, die deine Website nicht belasten.

Zu den Vorteilen von Jetpack Backup zählen:

  • Leichte Einrichtung. Installiere einfach Jetpack, kaufe einen Backup-Tarif und schon bist du fertig. 
  • Backups in Echtzeit. Viele Backup-Plugins bieten nur tägliche Backups an. Wenn du aber deine Website regelmäßig änderst oder einen Onlinestore betreibst, können Echtzeit-Backups entscheidend sein, um Datenverluste zu verhindern. Jetpack speichert bei jeder größeren Änderung eine Kopie deiner Website. 
  • Aufbewahrung an einem externen Standort. Die Speicherung von Backups auf deinem Server kann deine Website verlangsamen. Schlimmer noch: Wenn dein Server ausfällt, kannst du überhaupt nicht auf deine Backups zugreifen! Oder sie können im Falle eines Hackerangriffs kompromittiert werden. Jetpack speichert deine Backups sicher an einem anderen Ort, sodass du immer Zugriff darauf hast – egal, ob du auf deine Website zugreifen kannst oder nicht. 
  • Einfache Migration. Jetpack Backup ist auch ein Migrations-Plugin. Du kannst damit deine Website auf jeden beliebigen Hoster migrieren, ohne zusätzliche Plugins zu installieren oder einen Entwickler zu beauftragen.
  • Manuelle Downloads. Jetpack speichert deine Backups zwar auf seinen Servern, du kannst sie aber auch auf deine Festplatte herunterladen und auf Cloud-Speicherplattformen wie Google Drive, Dropbox oder Amazon S3 hochladen – eine gewisse Redundanz ist bei Backups nie verkehrt, solange du den nötigen Speicherplatz hast.
  • Keine Einschränkungen bei Backup-Größen oder der Häufigkeit. Viele Backup-Plugins begrenzen die Größe oder Anzahl der Backups deiner Website. Nicht Jetpack! Du kannst eine große Website so oft sichern, wie du willst.
  • Überragender Kunden-Support. Das Jetpack-Team besteht aus WordPress-Experten. Du kannst dir sicher sein, dass deine Website und deine Backups in guten Händen sind.

Welche manuelle Backup-Methode ist die beste?

Am einfachsten lässt sich ein manuelles WordPress-Backup über cPanel erstellen, aber nicht alle Webhosts verwenden cPanel. Wenn du über deinen Hosting-Anbieter keinen Zugriff auf cPanel hast, kannst du am besten ein relativ stressfreies manuelles Backup erstellen, indem du alle Dateien deiner Website per SFTP herunterlädst und deine Datenbank über phpMyAdmin sicherst.

Mache das Erstellen von Website-Backups zur Priorität

Ganz gleich, wie oder wie oft du Backups erstellst: Du solltest sie zu einer Priorität machen. Gehe nicht das Risiko ein, deine harte Arbeit und deine wichtigen Daten zu verlieren, indem du diesen Aspekt des Betriebs einer Website vernachlässigst. Wenn du Backups vor dir herschiebst, weil es dir wie eine lästige Pflicht erscheint, macht Jetpack Backup den Prozess einfach und stressfrei. Es geht schneller, deine Daten zu schützen, als ein Ticket an das technische Support-Team deines Hosting-Anbieters zu schicken. Auf lange Sicht sparst du dir Geld, Zeit und Ärger bei der Wiederherstellung von Dateien, falls doch einmal etwas schief geht.

FAQs zu WordPress-Backups

Wie oft sollte ich meine WordPress-Website sichern?

Die kurze Antwort lautet: regelmäßig. Aber je nachdem, wie oft deine Website mit neuen Inhalten aktualisiert wird, solltest du sie monatlich, wöchentlich, täglich oder in Echtzeit sichern. Eine statische Website, die nicht sehr oft mit neuen Inhalten aktualisiert wird, muss möglicherweise nur täglich gesichert werden. Für eine stark frequentierte E-Commerce-Website sind dagegen möglicherweise Echtzeit-Backups erforderlich, um den Verlust von Kunden- oder Produktdaten zu minimieren.

Wo sollte ich meine WordPress-Backups aufbewahren?

Bewahre deine Backups an mindestens zwei – vorzugsweise drei – externen Standorten auf. Wenn du deine Backups auf deinem eigenen Server aufbewahrst, kann das deine Website erheblich verlangsamen. Jedes Backup ist eine vollständige Duplikation des gesamten Inhalts deiner Website. Wenn du also einen Monat lang tägliche Backups auf deinem Server speicherst, sind das 30 vollständige Websites, die Speicherplatz belegen. Puh! Außerdem kann es passieren, dass du bei einem Ausfall deines Servers nicht mehr auf alle deine Backups zugreifen kannst – was den Zweck der Erstellung von Backups zunichtemacht, oder?

Jetpack Backup bewahrt deine Backups extern auf den Servern von WordPress.com auf und du kannst deine Website-Archive in regelmäßigen Abständen auf deinen lokalen Rechner herunterladen. Von dort aus kannst du sie auf eine externe Festplatte kopieren und eine weitere Kopie in einen Cloud-Speicherdienst wie Google Drive, Amazon S3 oder Dropbox hochladen.

Auch wenn man sich nicht unbedingt darauf verlassen kann, dass Hosting-Anbieter Backups erstellen, kann es nicht schaden, einen Tarif zu wählen, der tägliche Backups für mindestens 30 Tage beinhaltet. In Kombination mit deiner eigenen Sorgfalt in puncto Backups lässt sich dadurch die Wahrscheinlichkeit maximieren, dass du deine Website wiederherstellen kannst.

Woher weiß ich, dass ich keine Dateien übersehen habe, wenn ich ein manuelles Backup meiner WordPress-Website erstelle?

Solange du Backups deiner Datenbank und deines gesamten Website-Verzeichnisses auf deinem Webhost gemacht hast, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du alles, was du brauchst, gesichert hast. Bei manuellen Backups erhält man jedoch möglicherweise keine Fehlermeldungen, wenn eine Ressource nicht heruntergeladen werden kann oder während des Vorgangs beschädigt wird. Es kann also immer sein, dass in deinem Backup eine Datei fehlt oder eine beschädigte Datei enthalten ist.

Wenn du alle Dateien deiner Website manuell sicherst, musst du den gesamten Inhalt des Stammordners deiner Website herunterladen. 

Wenn du dir nicht sicher bist, welcher Ordner auf deinem Server der Stammordner deiner Website ist, dann heißt er normalerweise html oder public_html, aber er kann auch einen anderen Namen haben. Du kannst entweder deinen Host fragen oder im Dateiverzeichnis herumklicken, bis du den Ordner findest, der wp-admin, wp-content und wp-includes enthält. Das ist dein Stammordner. 

Wenn du Inhalte deiner Website – wie Bilder oder Videos – auf einem anderen Server hostest, solltest du auch von diesen Backups erstellen.

Wenn du sichergehen möchtest, dass dein Backup funktioniert, kannst du es auf einer Staging-Website installieren und testen. So weißt du, ob das Website-Backup vollständig ist und korrekt funktioniert.

Wie viele Backups sollte ich aufbewahren?

Wenn du eine Website mit vielen dynamischen Inhalten hast, solltest du Backups mindestens ein Jahr lang aufbewahren. Wenn deine Website relativ statisch ist, reicht es vielleicht aus, wenn du die Daten von 30-90 Tagen aufbewahrst.  

Wie viele Backups du aufbewahrst, hängt davon ab, wie wahrscheinlich es ist, dass du auf Daten ab einem bestimmten Datum zugreifen musst, oder ab wann du denkst, dass es sich nicht mehr lohnt, diese Inhalte aufzubewahren. Darüber hinaus gelten für dich möglicherweise gesetzliche Bestimmungen, nach denen du Daten einer Website für eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Jahren aufbewahren oder nach einem bestimmten Zeitraum vernichten musst. 

Was macht WordPress-Backups mit einem Plugin besser als manuelle Backups?

Die Verwendung eines Plugins zum Sichern deiner Website ist einfacher, sicherer und spart dir Zeit. Wenn du deine Backups mit einem Plugin wie Jetpack automatisierst, kannst du dich auf Design, Funktionalität, Inhalt oder Marketing konzentrieren. Oder dich vielleicht einfach nur ausruhen und einen Spaziergang machen! 

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Rob Pugh profile
Rob Pugh

Rob is the Marketing Lead for Jetpack. He has worked in marketing and product development for more than 15 years, primarily at Jetpack, Mailchimp, and UPS. Since receiving a Master of Science in Marketing Degree from Johns Hopkins University, he’s focused on delivering products that delight people and solve real problems.

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